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UKW-Seefunk Nordsee und Ostsee - alle UKW-Kanäle

Seefunk: Nordeuropa-Karte mit allen UKW / VHF-Kanälen: Alle UKW-Kanäle für Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Russland, Litauen, Lettland und Estland auf einen Blick auf einer übersichtlichen Karte (VHF-Karta) von Stockholm Radio.

Download 2013er-Edition: http://www.stockholmradio.se/kartor-och-kanalplan-vhf.

All VHF-channels northern europe.

Westpommersche Segelroute ist im Aufbau

Warschau (SP) Die Westpommersche Segelroute, die von der Oder über das Stettiner Haff bis zur Ostsee führt, soll den Wassertourismus im Nordwesten Polens ankurbeln. Wesentliche Teile des umfangreichen Investitionsprojekts sind bereits umgesetzt, die Arbeiten sollen im Jahr 2013 zum Abschluss kommen. Insgesamt neun Marinas werden bei dem von der EU geförderten Projekt neu gebaut oder modernisiert.

Bis Ende des Jahres 2012 soll der Bau der Marina in Wapnica bei Międzyzdroje (Misdroy) auf der Ostseeinsel Wolin abgeschlossen werden. Insgesamt 30 Jachten können dort in der kommenden Saison vor Anker gehen. Der kleine Hafen musste vertieft, die Hafeneinfahrt erneuert werden, es entstand außerdem ein neues Hafengebäude. Die Investitionen beliefen sich auf knapp zwei Millionen Euro. Ebenfalls bis Ende des Jahres soll der schwimmende Anleger im Fischereihafen von Darłowo (Rügenwalde) fertiggestellt sein. 67 Anlegeplätze sind dort entstanden.

Zu den größten Einzelprojekten gehörte der Bau einer neuen Marina in Kamień Pomorski (Cammin). Diese wurde bereits im Frühjahr 2012 fertiggestellt und gehört mit insgesamt 240 Liegeplätzen zu den größten Jachthäfen im Nordwesten Polens. Der vorhandene Kai musste erneuert werden, es entstanden eine neue Abwasserentsorgung, zwei Bootshallen sowie ein Mehrzweckgebäude mit Klubräumen, Sanitäranlagen und einem Seglerladen. Insgesamt wurden dort etwa sechs Millionen Euro investiert. Der Jachthafen im Seebad Kołobrzeg (Kolberg) wurde im Mai 2012 eröffnet. Die Anlage wurde modernisiert und erweitert. Sie bietet jetzt Platz für 67 Boote. Für rund drei Millionen Euro wurden die Liegeplätze erneuert, Strom- und Wasseranschlüsse gelegt und ein neues Klubhaus mit Sanitäreinrichtungen erbaut. Im Mai 2012 wurde außerdem die Modernisierung des touristischen Hafens Pogoń im Süden von Szczecin (Stettin) abgeschlossen. Erneuert wurde zudem die Marina des Seglerclubs AZS in Stettin.

Weitgehend fertiggestellt ist bereits der neue Jachthafen der Stadt Wolin auf der gleichnamigen Ferieninsel. 33 Liegeplätze mit Strom und Wasseranschluss werden dort zur Verfügung stehen. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Im kommenden Jahr soll im Rahmen des Projektes außerdem eine neue Marina für 60 Boote mit einem Klub- und Sanitärgebäude im Seebad Dziwnów (Dievenow) entstehen.

Zu den größten Projekten gehört der Neubau einer Marina auf der Insel Wyspa Grodzka (ehemalige Schlächterwiese) in Stettin. Sie wird von der Oder und ihrem Nebenarm Duńczyca (Dunzig) umflossen und befindet sich im Zentrum der Hafenstadt, direkt gegenüber den berühmten Hakenterrassen. Bis Ende 2013 soll der erste Bauabschnitt für umgerechnet etwa 6 Millionen Euro realisiert werden. Unter anderem müssen bestehende Gebäude auf der Insel abgerissen und Bäume gefällt werden. Außerdem wird der Boden stellenweise um rund zwei Meter aufgeschüttet. Im ersten Abschnitt werden 80 Liegeplätze entstehen. Sie sollen bereits zur Verfügung stehen, wenn Anfang August 2013 der Abschluss der legendären Regatta Tall Ship Races in Stettin stattfindet. Längerfristig soll sich die Insel zum neuen maritimen Zentrum der Stadt entwickeln. Neben weiteren Liegeplätzen für Jachten und eine Haltestelle für eine Wasser-Tram ist der Bau von Wohngebäuden, Cafés und Restaurants sowie eines Amphitheaters geplant. Eine Hebebrücke für Fußgänger soll die Verbindung über die Duńczyca zur Insel Łasztownia (Lastadie) herstellen.

Von der Westpommerschen Segelroute erhoffen sich die Verantwortlichen eine weitere Entwicklung des Wassertourismus in der Region. Nach Abschluss der Investitionen stehen Wassersportlern zwischen Gryfino (Greifenhagen) an der Oder, dem Stettiner Haff und der Ostseeküste bei Darłowo insgesamt 28 gut ausgestattete Marinas und Anleger zur Verfügung. Sie eignen sich auch als Zwischenstationen für Freizeitkapitäne, die zum Beispiel auf dem Weg von Berlin nach Skandinavien unterwegs sind. Die neuen Häfen werden bereits von zahlreichen Jachten aus Deutschland angesteuert. So kamen von den rund 1.000 Booten, die in der Saison 2012 in der neuen Marina von Kolberg vor Anker gingen, rund 60 Prozent aus Deutschland. Für den Ausbau der Segelroute stehen fast 25 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa 35 Prozent der Mittel werden von der EU beigesteuert.

Allgemeine Auskünfte über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel.

Die schönsten Reviere in Polen

Polen ist mit seiner Vielfalt an Gewässern eine besondere Attraktion für jeden Wassersport-Liebhaber: Segeln, Paddeln, Kanufahrten, Surfen und Tauchen sind hier möglich. Zum Segeln und Windsurfen eignen sich besonders die Seengebiete in Masuren, im nördlichen Podlasie, in West- und Ostpommern, Großpolen und der Region Lubuskie.

Die schönsten Regionen für Wassertourismus sind: Drawa-Seenplatte, Kaschubische Seenplatte, die Seenplatten von Ilawa, Olsztyn sowie Suwalki und nicht zuletzt die Großen Masurischen Seen. An den meisten Seen sind gut bewirtschaftete Segelzentren etabliert, die Wassersportgeräte verleihen und Unterkünfte bieten.

Für die Segel- und Windsurfing-Touristik darf nicht die polnische Ostseeküste vergessen werden. Von Hochseeseglern werden u.a. die folgenden Yachthäfen empfohlen: Swinoujscie, Kolobrzeg, Ustka, Leba, Gdansk, Gdynia.

Jeder, der auf den polnischen Binnengewässern segeln möchte, sollte einen Segelschein besitzen. Besitzer von Segeljachten, deren Segelfläche nicht größer als zehn Quadratmeter sind, benötigen keinen Segelschein.

Die polnischen Wasser-Routen sind mit den westeuropäischen über zwei Grenzübergänge auf der Oder verbunden: von Spree und Havelkanal sowie auf dem Stettiner Haff.

Wer mit dem eignen Boot einreist, benötigt neben dem gültigen Ausweis einen Sportboot-Führerschein, die Schiffspapiere (Internationaler Bootsschein des DSV) sowie eine Crewliste.

An den Masurischen Seen gibt es mehrere Charterfirmen, wo man Boote der unterschiedlichen Größe tage- oder wochenweise mieten kann. Allein im Kreis Gizycko/Lötzen vermieten 25 Charterfirmen rund 300 Yachten. Einfache Boote gibt es schon für etwa 30 Euro am Tag, komfortable Yachten für 5 Personen für etwa 100 Euro. Meist wird vom Vermieter eine Kaution verlangt. Vorzulegen ist ein Segelschein. Besonders in der Hauptsaison empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.

Vor Ort werden auch Kurse angeboten, die mit einem international gültigen Segelschein abgeschlossen werden. So bietet das vor allem von jungen Gästen besuchte Ferienzentrum „Camp Pisz” in den Sommermonaten zweiwöchige Kurse für den Segelschein A an. Die Teilnehmer werden von einem deutschsprachigen Lehrer in kleinen Gruppen unterrichtet und können in Campinghäusern oder Zelten übernachten. (Info: www.camp.com.pl ).

Charterfirmen in Polen

Hier eine Auswahl von Segelzentren und Yacht-Charterfirmen:

Segelzentrum Stettiner Haff
Ul. Rybacka 26
72-020 Trzebiez
Tel. 0048-91-312 82 94

Szekla Port PTTK-Bootsverleih
ul. Nadrzeczna 70 a
16-300 Augustow
Tel: 0048-87-643 34 55
www.szekla.pl

Miedzynarodowe Centrum Zeglarstwa i Turystyki Wodnej
ul. Moniuszki 24
11-500 Gizycko
Tel: 0048-87-428 59 71
www.sail-almatur.pl

PHGT „Pod Omega"
ul. Sienkiewicza 24
14-200 Ilawa
Tel: 0048-89- 648 40 93
www.podomega.com.pl

Mamry Yacht Charter
Leszek Piskorz
ul. Bulwar Loir et Cher 1
11-600 Wegorzewo
Tel: 0048-87-427 31 85
www.mamry-jacht.pl

Top Yachting
ul. Nowowiejska 35 a/16
11-500 Gizycko
Tel: 0048-87-428 10 15
www.top-yachting.pl

Cicha Zatoka-P.U.H. „Domont"
ul. Spacerowa 1
11-730 Mikolajki
Tel: 0048-87- 421 62 75
www.cicha-zatoka.mazury.info.pl

T.I.G.A YACHT
ul. Jana Pawla II nr.11
00-828 Warszawa
Tel/Fax: 0048-22-624 23 24
www.tiga-yacht.com.pl

Ahoj Czarter
ul. Przemyslowa 10
11-600 Wegorzewo
Tel/Fax: 0048-87-427 15 37
www.ahoj.biz

Polnischer Segelverband

Zuständig für die Segeltouristik in Polen ist der Polnische Seglerverband, Polski Zwiazek Zeglarski (PZW). Auf dessen Website finden sich ausführliche Informationen zum Segeln in Polen sowie die Adressen der regionalen Verbände.

Polski Zwiazek Zeglarski (PZW)
ul. Chocimska 14
00-791 Warszawa
Tel: 0048-22-848 04 83
www.pya.org.pl

Surfen in Polen

Polen entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigen europäischen Surfreviere. Im Land selbst ist Surfen sehr populär, viele Schulen bieten dort Unterricht an und verleihen Material. Die Hochburg der Surfer ist die Halbinsel Hel.

Dort gibt es auch das größte Angebot an Surfschulen. Stark im Kommen ist vor der Insel Hel das Kitesurfen, bei dem sich der Surfer von einem Lenkdrachen über die Wellen zeihen lässt. Hel gehört zu den Top-Locations in Europa und war bereits mehrfach Austragungsort der Kitesurf-Trophy Tour.

Segelrevier Große Masurische Seen

Allein die Strecke von Wegorzewo (Angerburg) im Norden nach Pisz (Johannisburg) im Süden misst rund 100 km. Binnensegler schätzen die abwechslungsreichen Gewässer und die Vielfalt der Natur im Nordosten Polens. In den vergangenen Jahren wurde die Infrastruktur ausgebaut, es entstanden überall neue Marinas und Charterfirmen.

Auffallend viele junge Leute sind hier in den Sommermonaten auf Segelbooten unterwegs. Wer auf Komfort keinen großen Wert legt, kann schon für weniger als zehn Euro pro Person und Tag in der Hauptsaison eine Yacht chartern.

Seit einigen Jahren geht allerdings auch in Masuren der Trend zu größeren und komfortableren Segelbooten. Spitzenmodell der in Grkyo bei Mikoyajki (Nikolaiken) angesiedelten Charterfirma Millenium ist der Zweimaster Casablanca, knapp elf Meter lang und mit Platz für bis zu neun Personen. Innen mit edlen Eichen- und Mahagonihölzern ausgestattet, verfügt er über eine großzügige Küche, Heizung und eine separate Dusche und kostet in der Hochsaison täglich 200 Euro. Man kann das Boot aber auch komplett mit deutschsprachigem Skipper, einer Hostess und Frühstücksservice an Bord für eine Woche chartern. In der Hochsaison liegt der Gesamtpreis dafür bei rund 400 Euro pro Tag.

Die in Wilkasy bei Giycko beheimatete Charterfirma Shafran-Sail hat die Phila 780 neu im Angebot. Die 7,80 m lange Yacht der Oberklasse für bis zu sechs Personen wurde im vergangenen Jahr auf der Bootsschau in Pozna? (Posen) mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und kostet in der Hauptsaison täglich rund 125 Euro. Gebaut wurde die Yacht auf der in Masuren beheimateten Delphia-Werft. Sie hat sich seit ihrer Gründung 1990 zu einer der größten europäischen Yachtwerften entwickelte und produziert jährlich rund 3.000 Boote. Die in Wygorzewo (Angerburg) im Norden der Masurischen Seenplatte ansässige Firma Ahoj Czarter, einer der größten Anbieter im Bereich der Großen Masurischen Seen, fertigt ihre Yachten selbst. Ihre Flotte umfasst 21 Typen von Segelyachten sowie zwei verschiedene Motoryachten. Seit 2008 gehört dazu auch die Maxus 33, eine zehn Meter lange Segelyacht für acht bis zehn Personen, die pro Tag in der Hochsaison rund 175 Euro kostet.

Viele Charterfirmen haben sich auf deutsche Gäste eingestellt. Von den 8000 Kunden der Firma Ahoj Czarter kommen etwa 1000 aus dem Ausland, die meisten davon aus Deutschland. Auch Jaroslaw Jydrzejkowski, Chef der kleinen Charterfirma Mazur Wind aus Wilkasy, hat schon frühzeitig deutsche Gäste umworben, die heute einen Großteil seiner Kunden bilden. Im Sommer beschäftigt er deutsch- und englischsprachige Skipper, die die Gäste sicher über die Masurischen Gewässer schippern.

Während die meisten seiner polnischen Kunden nur ein Boot charterten, würden viele deutsche Gäste gerade bei der ersten Tour einen erfahrenen Skipper mit anheuern. Dafür gebe es auch gute Gründe, meint der Segelexperte, denn man dürfe die Masurischen Seen nicht unterschätzen. Die Winde wechselten dort häufig, manchmal komme ganz plötzlich Sturm mit hohen Wellen auf. Insbesondere im Zniardwy-See (Spirdingsee), dem so genannten Masurischen Meer, müsse man zudem auf viele flache Stellen achten. Die seien zwar auf guten Seekarten verzeichnet, erforderten aber dennoch die ganze Aufmerksamkeit der Freizeitkapitäne.

Um die Sicherheit der wachsenden Zahl von Seglern zu gewährleisten, wurde in den vergangenen Jahren das Rettungssystem verbessert. So gibt es in den drei Hauptorten Wegorzewo, Gilycko und Mikoajki Rettungsboote mit Ärzten an Bord, die im Ernstfall innerhalb von 20 Minuten jedes in Not geratene Segelboot erreichen können. Daneben gibt es noch eine Reihe von Rettungsstationen mit ehrenamtlichen Kräften im Seengebiet.

Mehr Infos unter:
www.polen.travel/de
www.polish-online.com/polen/reisetipps/polnisches-fremdenverkehrsamt.php




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